Hypnose in der Medizin – kann das funktionieren?

Gib es zu, du bist eher skeptisch, oder? Wie reagierst du, wenn jemand ankommt und in einem medizinischen Setting um eine Hypnose bittet? Oder wenn dir dein Arzt Hypnose zur Linderung von Beschwerden anbietet und dich damit unterstützen möchte. Fühlt sich komisch an? Okay! Dabei – das wissen viele nicht – wird Hypnose im medizinischen Kontext schon lange eingesetzt und spielt eine immer größere Rolle. Nehmen wir Vorbereitung und Nachsorge von Operationen, Unterstützung bei der Wundheilung oder begleitend bei schweren Krankheitsbildern zu einer klassischen Therapie – Hypnose ist ein Allroundtalent, das sich vielfach als wirklich hilfreich erwiesen hat. Natürlich ist es Humbug zu behaupten, einzig Hypnose könne heilen – aber dazu kommen wir gleich.

Die Grenzen der Hypnose

Bist du skeptisch gegenüber Hypnosemethoden? Das ist verständlich. Denn es gibt viele Heilaussagen, die so nicht stimmen. Natürlich kann ein tiefer Trancezustand eine Heilung massiv voranbringen, natürlich können sich Ängste in Luft auflösen, natürlich kann es sein, dass langfristig weniger Medikamente benötigt werden – aber das macht Hypnose nicht zum Wundermittel.

Vielmehr ist es ein gesundes Zusammenspiel zwischen Hypnosetherapeut:in und Klienten oder Patienten, die die Anwendung von Hypnose im medizinischen Kontext so erfolgreich macht. 

Vor allem aber steht es keinem Hypnosetherapeuten zu, zu diagnostizieren oder Empfehlungen für oder wider medizinischen Eingriffen oder einer Medikamentengabe zu geben – dies liegt immer im Ermessen von medizinischem Fachpersonal. 

Ein guter Hypnosetherapeut, eine gute Hypnosetherapeutin unterstützt Klienten bestmöglich auf ihrem Heilungsweg und kooperiert mit der klassischen Therapie! 

Die Möglichkeiten der Hypnose

Was auch immer möglich ist, ist in der Praxis präventiv zu arbeiten … nehmen wir die Vorbereitung auf Operationen, nehmen wir Patientenkommunikation oder die Formulierung einer Diagnose. 

Ebenso wichtige Felder, Hypnose einzusetzen sind, die Patienten zu unterstützen, Ängste zu nehmen und Therapieverläufe zu beschleunigen. Oft hilft es, das Problem bei der Wurzel zu packen und dort zu lösen, wo es wirklich entstanden ist. Im Unterbewusstsein. OMNI Hypnosetherapeut:innen wenden ursachenorientierte, aufdeckende Hypnose an. Was dies genau bedeutet, erfährst du hier. 

Es ist also weder Raketenwissenschaft und noch esoterischer Humbug, wenn man Hypnose in der Medizin einsetzt.

Die OMNI Academy und Hypnose in der Wissenschaft

Auf den Weg, Hypnose wissenschaftlich greifbar zu machen, haben wir uns übrigens bereits 2018 begeben. Die Herausforderung ist nach wie vor eine profunde wissenschaftliche Basis zu schaffen, auf welcher unterschiedliche Erklärungskonzepte für die teilweise doch erstaunlichen Effekte, aufgebaut werden können. Wie bereits in unserem Beitrag zur Hypnose in der Schmerztherapie erwähnt, hat OMNI Hypnosis in Form von HypnoScience® ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Universität Zürich durchgeführt. Wir streben eine hochqualitative Untersuchung der neurophysiologischen Korrelate der Hypnose und ihrer Sub-Zustände an. Für die Etablierung der Hypnose in der Medizin sind solche Forschungsarbeiten enorm wichtig und auch wir profitieren langfristig von den Erkenntnissen. 

Die wissenschaftliche Publikation der Resultate steht noch aus, die beteiligten Forscher zeigen sich allerdings bereits jetzt angetan von der Robustheit der erhobenen Daten.

Wenn du zwischen Skepsis und Neugier schwankst, schau dir gerne auch das Video von Hansruedi Wipf zu diesem und vielen anderen Themen an und registriere dich kostenfrei für unsere Online Academy. 

Dort erlebst du die Wirkung der freigeschalteten Inhalte selbst – natürlich ohne Verpflichtungen einzugehen.

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