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Hypnose erklärt

Hypnose ohne Mythos: was die UZH-Forschung misst und was Studierende in der OMNI Hypnoseausbildung lernen

OMNI Hypnosis International

Stell dir vor, jemand bekommt eine Metallplatte aus dem Unterarm entfernt. Kein Narkosemittel, kein Schmerzmittel. Nur Hypnose. Genauso geschah es 2018 in der Hirslanden Klinik St. Anna in Luzern, dokumentiert in der SRF-Sendung „Puls“ (jetzt ansehen). Der Patient spürte weder während noch nach der Operation nennenswerte Schmerzen. Das Operationsteam war sichtlich verblüfft. Und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Universität Zürich haben sich gefragt, was in solchen Momenten wirklich im Gehirn passiert.

Sieben Jahre später ist diese Frage beantwortet. Am internationalen Hypnosekongress in Winterthur (hypnosekongress.net) spricht die Hypnose-Community genau darüber.

Worum es bei Hypnose wirklich geht

Viele Menschen denken bei Hypnose immer noch an einen Showhypnotiseur, der Menschen auf der Bühne zu seltsamen Handlungen verleitet. Oder an etwas Mystisches, Esoterisches, schwer Greifbares. Beides verfehlt die Sache. Hypnose ist weder geheimnisvoll noch eine Bühnenattraktion. Sie ist ein zutiefst natürlicher Zustand, in dem Bewusstsein und Unterbewusstsein anders miteinander arbeiten als im Alltag.

Hypnose hat auch nichts mit Schlaf zu tun. Im Gegenteil. Wer sich hypnotisieren lässt, ist nicht weggetreten, sondern hochfokussiert. Tief entspannt und gleichzeitig wach. Genau das war die Überschrift, mit der die UZH News im Februar 2025 über die Forschungsergebnisse der Universität Zürich berichtete.

Was die UZH wirklich gemessen hat

Drei Studien, ein gemeinsames Studiendesign, ein Anspruch: Hypnose nicht nur erleben, sondern messen. Die Neurowissenschaftler Philipp Stämpfli, Nuno Prates de Matos und Mike Brügger haben mit ihrem Team am Magnetresonanz-Zentrum der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich und am Psychologischen Institut der UZH zum ersten Mal weltweit zwei unterschiedliche Hypnose-Tiefen multimodal untersucht.

Die fMRT-Studie (de Matos et al. 2023, Frontiers in Human Neuroscience) zeigt, dass sich die funktionellen Hirnnetzwerke in zwei OMNI-Hypnose-Tiefen unterscheidbar verändern. Die EEG-Studie (Niedernhuber et al. 2024, Cortex) identifiziert ein interhemisphärisches frontoparietales Netzwerk, das hypnotische Zustände stützt. Und die MRS-Studie (de Matos et al. 2024, Scientific Reports) wies weltweit zum ersten Mal neurochemische Veränderungen während Hypnose nach. In tiefer Hypnose steigt die Myo-Inositol-Konzentration in der parieto-occipitalen Region.

Die nüchterne Erkenntnis daraus, in den Worten der Forschenden selbst: Hypnose verändert wirklich etwas im Gehirn. Die hypnotische Wirkung ist nicht „erfunden“ oder gespielt. Und es gibt mehr als eine Hypnose-Tiefe. Beides war in Fachkreisen jahrzehntelang umstritten. Jetzt liegen die Daten vor.

Drei typische Muster aus der hypnosetherapeutischen Praxis

Wer in einer hypnosetherapeutischen Praxis ankommt, kommt selten wegen der Neurochemie. Sondern wegen eines konkreten Anliegens. In der Praxis zeigen sich drei Muster besonders häufig.

Erstens: Schmerz und Angst. Die Genfer Universitätsspitäler setzen Hypnose ergänzend zur Schulmedizin ein, bei Verbrennungen, am Zahnarzt, bei Eingriffen mit Kindern. Studien wie Montgomery et al. (2007, The Lancet) zeigen, dass Hypnose bei Brustkrebspatientinnen vor Operationen Angst und Schmerz signifikant reduziert.

Zweitens: psychosomatische Beschwerden. Reizdarm, Migräne, Schlaflosigkeit, chronische Spannung. Beschwerden, bei denen Körper und Psyche miteinander reden und keiner mehr zuhört. Hypnose öffnet einen Zugang zum Unterbewusstsein, dort wo viele dieser Muster entstehen.

Drittens: blockierende Erlebnisse aus der Vergangenheit. Prüfungsangst, Versagensgefühl, das Gefühl, am eigenen Leben vorbeizuleben. Das OMNI-Prinzip heisst „Regress to Cause and fix it“. Zur Ursache zurück und sie ordnen. Nicht das Symptom betäuben, sondern an der Wurzel arbeiten.

Was die OMNI Methode anders macht

OMNI hat Wurzeln, die weit zurückreichen. Dave Elman, einer der bedeutendsten Hypnoselehrer des 20. Jahrhunderts, holte Hypnose aus der Bühnenecke heraus und etablierte sie in Medizin und Therapie. Sein Schüler Gerald F. Kein gründete 1979 in DeLand, Florida, OMNI Hypnosis Training Center. Seit 2015 ist das Unternehmen in Schweizer Hand. Hansruedi Wipf, Präsident von OMNI Hypnosis International, kam aus der Automobilindustrie und brachte ein Wort mit, das in der Hypnose-Welt vorher selten zu hören war: Prozess. Im selben Jahr liess er die OMNI Ausbildung nach ISO 9001 zertifizieren. Sie war damit die erste Hypnoseschule mit diesem Zertifikat.

Hansruedi spricht gern von „Demokratisierung der Hypnose“. Damit ist nicht gemeint, dass jeder alles dürfen soll. Sondern dass das Wissen zugänglich wird, ohne Mystik, ohne Esoterik, mit klaren Standards. Adrian Brüngger, CEO von OMNI Hypnosis International und EHF Master-Coach, war früher selbst Skeptiker. Heute coacht er mit denselben Werkzeugen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler. Beide eint die Haltung: Resultate vor Methoden-Folklore.

Genau diese Haltung lernen Studierende in der OMNI Hypnoseausbildung. Ärztinnen, Zahnärzte, Pflegekräfte, Coaches, Psychologinnen, Quereinsteiger. Die Ausbildung ist berufsbegleitend organisiert, live in der Schweiz und online von überall. Wer nach der Grundausbildung tiefer gehen will, findet im OMNI Prime Mentoring den nächsten Schritt.

Was du jetzt tun kannst

Wenn du selbst ein Anliegen hast, das du gerne hypnosetherapeutisch begleiten lassen möchtest: Im Omnifinder findest du OMNI-zertifizierte Hypnosetherapeutinnen und -therapeuten. Such dir jemanden in deiner Nähe.

Wenn du selbst Hypnose lernen willst, weil du dein berufliches Werkzeug erweitern möchtest, weil dich das Thema seit Jahren nicht loslässt, oder weil du Veränderung ehrlich begleiten willst: Die OMNI Hypnoseausbildung ist der direkte Weg. Am internationalen Hypnosekongress in Winterthur lernst du die Menschen kennen, die diese Arbeit jeden Tag in die Welt tragen.

Fazit

Hypnose ist keinSchlaf. KeinShow-Trick. Keine Esoterik. Sie ist messbar, sie ist lernbar, und sie liefert dort Resultate, wo Symptome ihre Ursache im Unterbewusstsein haben. Hypnose ist kein Wunder, aber mit Hypnose können Wunder möglich werden. Wer mehr wissen will, fängt mit einem Klick auf hypnose.net an, oder kommt im Juni nach Winterthur.

Quellen

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